AustriAlpin Hugo Eisgerät - ein ganz persönlicher Erfahrungsbericht
Menschen sind ja bekanntlich Gewohnheitstiere und daher gehe ich bei der Wahl meiner Ausrüstung gerne nach folgendem Schema vor: haben mich die Produkte von einem bestimmten Hersteller bisher überzeugt, nehme ich an, dass sie das auch in Zukunft werden.
Im Bezug aufs Eisklettern hatte dies zur Folge, dass ich vom Petzl Aztar, welches für gemäßigtes Eis hervorragend einzusetzen ist und in klassischen Nordwänden ein super Bild abgibt, zum Petzl Quark gewechselt habe. Das Nomic von Petzl gab es damals noch nicht, wobei selbiges seit seiner Markteinführung das Objekt der Begierde war. Man entwickelt sich ja auch von den Schwierigkeiten, die man klettert weiter und irgendwie bildet man sich ein, dass es sich mit einem vermeintlich besseren Gerät auch besser klettern lässt.
Und wer das Nomic schon einmal klettern durfte, wird bestätigen, dass es wirklich ein geniales Teil für steiles Eis und Mixed-Gelände ist. Im Dezember 2009 bietet sich mir dann über das AustriAlpin Testcenter bei Bergzeit die Möglichkeit das Hugo zu testen. In der Hand hatte ich das Gerät schon, fand es auch nicht schlecht, da es einen schönen ergonomischen Griff aufweist und sich von der Gewichtsverteilung so anfühlt, als ob es einen ordentlichen Zug entwickeln kann. Was mich bisher zurückgehalten hat über ein AustriAlpin Eisgerät nachzudenken, war zum Einen die Macht der Gewohnheit und zum Anderen hatte ich den Eindruck, dass die Austri’s im Vergleich zu Petzl weniger filigran wirkten und mehr wie brachiale Werkzeuge ausschauten.
Das AustriAlpin Hugo Eisgerät also im Gepäck, ging es zu einem kleinen feinen Spot in der Nähe des Sylvensteinspeichers. Während in den bekannten Kesseln Schlange stehen angesagt war, fanden wir zwei herrliche Linien, die wir ganz für uns hatten. Das Eis war allerdings noch ziemlich röhrig und Wasser war ebenso noch viel am fließen. Für die kurzen Express Ice Screws von Black Diamond sollte allerdings genug Eis vorhanden sein.
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Verfasst von bergklaus 
Eiskletterelite misst sich beim „Icefight“ in Rabenstein