Slackline – Tanz auf dem Band

 
Steigerung der Konzentration, Verbesserung des Gleichgewichts – oder einfach nur Fun!

Es entwickelte sich Anfang der 1980er Jahre aus einer Freizeitbeschäftigung der Kletterer im Yosemite-Nationalpark. Diese vertrieben sich bereits seit den 60er Jahren die Zeit an Ruhe- und Regentagen damit, auf Absperrketten und -Tauen an Parkplätzen zu balancieren. Adam Grosowsky und Jeff Ellington waren die ersten, die auf die Idee kamen, ihr Klettermaterial dafür zu benutzen und so das Slacken in die Camps der Kletterer im Valley brachten, von wo aus die Slackline sich etwa ab der Jahrtausendwende in andere Klettergebiete und schließlich auch außerhalb des Klettersports verbreitete. In Europa gilt der Fotograf und Extremkletterer Heinz Zak als Pionier. [Quelle: Wikipedia]

Fangen wir mal mit einigen Erklärungen an. Eine Slackline besteht aus einem extrem belastbarem Band, welches mittels einer Ratsche zwischen zwei Befestigungspunkten z.B. großen Bäumen gespannt wird. Umso länger das Band, desto mehr Spannung wird benötigt damit das Band in der Mitte bei Belastung nicht zu stark durchhängt. Mit der Länge und der Spannung steigt aber auch die Empfindlichkeit mit der das Band auf Abweichungen der Balance reagiert. Dies kann bis zu einer wahren Katapultwirkung bei großer Länge führen.

Während die Slackline knapp über dem Boden gespannt wird und der Übende jederzeit abspringen kann, geht es bei der Highline, die meist spektakulär in großer Höhe zwischen Felstürmen oder anderen exponierten Stellen gespannt wird, voll zur Sache. Hier wird deshalb mit einer Selbstsicherung balanciert. Neben der Balancefähigkeit und Konzentration stellt die Highline auf Grund der großen Ausgesetzheit eine zusätzliche Herausforderung an die Psyche.

Prinzipiell kann man sich aus Schlauchmaterial und einigen Flaschenzügen selbst eine Slackline bauen. Aber das Spannen der Slackline mit einem Flaschenzug und dem richtigen Verknoten inklusive Hintersicherung will beherrscht sein. Deshalb sollten sich Slackline Einsteiger am besten ein Komplett-Set bestehend aus Schlauchband, Ratsche und Befestigungsschutz kaufen. Hier sind die einzelnen Komponenten auf einander abgestimmt und auf Bruchlast getestet. Komplette Sets gibt es von Austri Alpin, Mammut, Mountain Equipment und Singing Rock bereits ab 55 EUR.

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2 Antworten zu „Slackline – Tanz auf dem Band“

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